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03.02.2016

Neue Energiewirtschaft: „bne begrüßt fünf neue Mitglieder“

Mit der Swisscom Energy Solutions AG und REstore stoßen dabei erneut zwei Aggregatoren, Unternehmen, die Potenziale für Laststeuerung (Demand Response) bündeln und als Produkt anbieten, zum bne. „Das ist kein Zufall. Der bne setzt sich als Vorreiter für klare Rahmenbedingungen für die wettbewerbliche Flexibilisierung ein“, betont bne-Geschäftsführer Robert Busch. Für die Integration der erneuerbaren Energien ist die Flexibilisierung  unausweichlich. „Auf diesem jungen und innovativen Markt hat sich der bne zum zentralen Ansprechpartner entwickelt. In keinem anderen Energieverband in Deutschland sind so viele Aggregatoren vertreten, wie im bne“, so Busch.
 
REstore ist ein internationaler Energietechnologie-Anbieter, der sich auf automatisiertes Demand Response spezialisiert hat. Das 2010 gegründete Unternehmen bietet für kommerzielle und industrielle Energieverbraucher Demand-Response-Programme sowie eine Cloud-basierte Demand Side Management-Software, die sich an Energieerzeuger richtet. „Deutschland ist für uns ein Schlüsselmarkt und führt die Energiewende in Europa an. Hier aktiv zu werden und an der Energiedebatte teilzunehmen, hat für uns strategische Priorität. Wir sind überzeugt, dass unser Beitritt zum bne uns dabei sehr behilflich sein wird”, sagt Pieter-Jan Mermans, Co-CEO und Mitgründer von REstore. 
 
Speichernetzwerk
Die Swisscom Energy Solutions AG mit Sitz im schweizerischen Olten ist eine Tochter der Swisscom AG und der Repower AG. Das Unternehmen vernetzt über die Marke tiko Stromheizungen, aber auch Großverbraucher zu einem Speichernetzwerk, um Schwankungen durch das Einspeisen von Erneuerbaren auszugleichen. „Der bne hat sich dabei mit seinem Know-how und seinem Netzwerk als der Ansprechpartner für Anbieter von Lastmanagement-Lösungen erwiesen“, sagt Frédéric Gastaldo, CEO von Swisscom Energy Solutions AG.
 
Strom und Gas im Blick
Neben neuen Energiedienstleistungen ist der bne seit jeher Vertretung für wettbewerbliche Energielieferanten, wie die First Utility GmbH mit Sitz in Hamburg. „Der Beitritt zum bne ist ein konsequentes Signal, um die wettbewerblichen Rahmenbedingungen im Endkundenmarkt für Strom und Gas aktiv mit zu gestalten. Auf Basis unserer langjährigen Erfahrungen im britischen Retailmarkt sowie unserer starken Markenpräsenz, werden wir uns für die transparente Weiterentwicklung des deutschen Energiemarktes im Kontext starker Digitalisierungstendenzen, aber auch dringend notwendiger Konsolidierungsmaßnahmen einsetzen“, sagt Maik Neubauer, ehemaliger EEX- Vorstand und heute Geschäftsführer von First Utility in Deutschland. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der First Utility Limited – dem größten unabhängigen Energieversorger in Großbritannien – und verantwortet als Markenpartner des globalen Energiekonzerns Shell im deutschen Retailmarkt
seit Oktober 2015 das Energieproduktportfolio Shell PrivatEnergie.
 
Energie aus der Region
Die Energiewende nicht nur begleiten, sondern tatkräftig vorantreiben – das hat sich die EnergieSüdwest AG auf die Fahnen geschrieben. Das Unternehmen ist der führende regionale Wasser- und Energieversorger in Landau in der Pfalz und Umgebung. Zu den Produktbereichen zählen Strom, Erdgas, Wasser und Wärme. „Was der bne als Verband anstrebt – eine leistungsfähige und effiziente Energiezukunft, das wollen wir vor Ort realisieren“, sagt Thomas Waßmuth, Vorstand der EnergieSüdwest AG. „Wir produzieren mittlerweile so viel Ökostrom in eigenen Anlagen, wie wir an unsere Haushaltskunden liefern. Tendenz steigend. Zugpferde sind Photovoltaik und Windkraft. Kooperationspartner sind u. a. benachbarte Stadtwerke und Kommunen. Unter den Ökostromlieferanten nehmen wir eine Vorreiterrolle ein“. Die Landauer fördern außerdem Wärme aus stillgelegten Erdölbohrlöchern. „Wir freuen uns auf einen intensiven und ergiebigen Dialog mit den Partnern im bne“, so Waßmuth.

Moderne Energiedienstleistungen
Die ISPEX AG bietet für Unternehmen und öffentlich-rechtliche Einrichtungen Lösungen in allen Bereichen des Energiemanagements. Der Fokus liegt dabei auf der Senkung der Energiekosten. „Die Vernetzung mit anderen Energiedienstleistern und Kooperationen mit Partnern werden in der modernen Energiewirtschaft immer wichtiger. Für uns bietet der bne eine hervorragende Möglichkeit, um uns mit anderen Unternehmen über aktuelle Entwicklungen in der Branche auszutauschen“, begründet Stefan Arnold, Vorstandsvorsitzender der ISPEX AG, die Mitgliedschaft. Vor allem die Digitalisierung bietet nach Auffassung des Energieexperten große Chancen der Zusammenarbeit in neuen Geschäftsfeldern.
 
 
REstore
www.restore.eu
 
tiko
www.tiko.ch
 
First Utility GmbH
www.shellprivatenergie.de
 
EnergieSüdwest AG
www.energie-suedwest.de
 
ISPEX AG
www.ispex.de

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Alexander Karasek

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