Flexibilität, Pressemitteilungen, Speicher
29.01.2026

Sicher durch die Dunkelflaute: Der bne zeigt den Weg

Berlin, 29. Januar 2026 – Wir kommen sicher durch die Dunkelflaute, heute, morgen und auch übermorgen. Gleichzeitig bleibt die Dunkelflaute Gegenstand kontroverser öffentlicher Diskussion. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) ordnet diese Debatte neu. Mit einem umfassenden Infohub, einem Webinar mit Branchenexpertinnen und -experten sowie einem zweiseitigen Faktenpapier zeigt der bne auf, warum wir sicher durch die Dunkelflaute kommen und wie ein modernes Stromsystem sie bewältigt.

Dunkelflauten sind zeitlich begrenzte Wetterlagen mit vorübergehend geringer Wind- und Solarstromerzeugung. In der öffentlichen Diskussion werden sie häufig als Nagelprobe oder schlimmer noch als unüberwindbare Hürde für ein erneuerbares Stromsystem dargestellt. Tatsächlich ist Deutschland bereits heute in der Lage, Dunkelflauten sicher zu bewältigen – und wird es auch künftig sein. Mit rund 60 Prozent erneuerbarem Strom, ergänzt durch flexible Kraftwerke, Speicher und europäischen Stromhandel, ist das System robust und wird mit fortschreitender Elektrifizierung noch flexibler.

Die Schlüssel zur Versorgungssicherheit liegen in Nachfrageflexibilität und Speichern. Verbrauch kann gezielt verschoben werden, Batteriespeicher glätten Lastspitzen und senken den Bedarf an teuren Spitzenkraftwerken. Diese Flexibilitätsoptionen sind marktreif und werden bereits heute über die Strommärkte aktiviert.

Für längere Überbrückungszeiträume ergänzen erneuerbare Langzeitspeicher das System. Biogas, Biomethan und perspektivisch grüner Wasserstoff können saisonal gespeichert und flexibel verstromt werden. Mit wachsender Verfügbarkeit dieser Lösungen sinkt der Bedarf an neuen fossilen Kapazitäten kontinuierlich.

Versorgungssicherheit entsteht so durch den technologieoffenen Wettbewerb von Flexibilität, Speichern und erneuerbaren Brennstoffen. Bei allen Diskussionen über den genauen Weg wird dieses Zielbild in der gesamten Energiewirtschaft geteilt.

„Dunkelflauten sind dank eines intelligenten Stromsystems heute, morgen und übermorgen sicher beherrschbar“, sagt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft. „Mit Flexibilität sowie kurz- und langfristigen Speichern und steuerbaren Erzeugungskapazitäten lässt sich ein klimaneutrales, resilientes und bezahlbares Stromsystem aufbauen, das auch die längere Dunkelflaute zuverlässig übersteht.“

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Markus Schleuning

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