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Verband
Wer wir sind

Wir setzen Kräfte frei

Seit 2002 steht der bne für Markt, Wettbewerb und Innovation. Unsere Mitglieder bieten moderne Energielösungen, Produkte mit PV und Speichern, vernetzte Services oder Wärme- und Mobilitätskonzepte. Wir machen die Wege frei für neue Ideen im digitalen Energiemarkt!

 

Der bne löst alte Grenzen auf und denkt die Energiebereiche ganzheitlich. Eine intelligente Verzahnung der Bereiche Strom, Wärme und Mobilität folgt dabei seinem wettbewerblich und kundenorientierten Kerngedanken. Der Kunde steht dabei nicht im Weg, sondern im Mittelpunkt. Um ihn herum entstehen neue Geschäftsmodelle, die mit leistungsfähigen, neutralen Verbindungsnetzen und Plattformen alte Probleme besser lösen oder neue Bedürfnisse befriedigen. Gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen steht der bne wie kein anderer Verband für diesen ganzheitlichen Energiewendeansatz.

Der Kunde bestimmt in den Grenzen von Klimaschutz und Versorgungssicherheit, wie  seine Energieversorgung, seine Mobilität und Wärmelösungen aussehen sollen. Die Unternehmen des bne bieten diese neuen Lösungen an.

Der Weg der Dekarbonisierung ist technologieoffen, wettbewerbsorientiert und europäisch. Reine Einsparpolitik im Sinne von Stromsparzielen als schlichte Reduktion von Kilowattstunden widerspricht dieser Aufgabe und verkürzt sie unzulässig.

Der Umsetzung eines ganzheitlichen Energiewendeansatzes hängt an vielen Faktoren, die sich auf vier Grundforderungen zurückführen lassen:

  • die Energiewende basiert auf erneuerbaren Energien, muss dezentral, digitalisiert und flexibilisiert sein,
  • die Energiewende muss Strom, Wärme und Mobilität über einen CO2 Preis integrieren,
  • die Energiewende muss die regulierten Strompreisteile reformieren,
  • die Energiewende muss einfach und standardisiert sein.

Dezentral mit Erneuerbaren, flexibel und digitalisiert

Erneuerbare Energien werden dezentral erzeugt, dezentral gespeichert, dezentral flexibilisiert und dezentral nachgefragt. Im Mittelpunkt steht ein dezentraler Markt für die Produktion erneuerbarer Energien und ihre Verwendung.. Erzeugung, Speicherung, Handel und Verbrauch werden dabei sekundengenau, digital und vollautomatisch flexibel gesteuert.

Die Digitalisierung ermöglicht, sekündlich Daten zu erzeugen und zur Verfügung zu stellen. Sie ist die Basis für regionalen und lokalen Stromhandel.. Geschäftsmodelle und digitale Innovationen „hinter dem Zähler“ müssen zum Standard werden. Flexibilitäten werden über technologieoffene, marktliche Mechanismen erschlossen.

Der CO2 Preis erzeugt Investitionssicherheit und Nachfrage nach EE

Der EU-Emissionshandel funktioniert, ist durch Mengenfehler allerdings bisher wirkungslos und umfasst nicht alle nötigen Bereiche, wie z.B. Wärme und Verkehr. Ein wirksamer CO2-Preis verbindet Marktwirtschaft und Klimaschutz, indem er die Investitionssicherheit fördert und den Aufbau nichtfossiler Lösungen berechenbar und lukrativ macht. Er sorgt dafür, dass Heizen und Fahren eine Nachfrage nach Grünstrom aus dem Markt erzeugen. Somit kann dem wertvollen Gut erneuerbare Energie ein Preis gegeben werden. Das EEG hat erneuerbare Energien aus Wind und Sonne wettbewerbsfähig gemacht. Erneuerbare Energie als Normalfall der Erzeugung muss in Zukunft in einem Markt bestehen und einen auskömmlichen Preis durch Nachfrage bekommen.

Umlagen, Abgaben und Netzentgeltreform

Die früheren Verteilnetze sind die Verbindung zwischen Erzeugung, Speicherung und Verbrauch, das bedingt eine effiziente Größe und Betriebsführung. Neue Energiewirtschaft bedeutet faire Kostenverteilung der Netzkosten die als Vorhalte- bzw. Fixkosten weitgehend nutzungsunabhängig sind. Sie werden daher als jährliche Infrastrukturabgabe an die Endkunden weitergegeben. Sie sind neutral und verursachergerecht und behindern die notwendige Flexibilisierung nicht. Soziale Härten werden ggf. durch flankierende Maßnahmen vermieden.

Das Energiesystem der Zukunft ist einfach

Überkommene Normen und Vorschriften sind zu entschlacken und zu modernisieren. Viele Regeln aus der Monopolzeit und der Frühzeit der Liberalisierung sind in- zwischen überflüssig oder gar schädlich, andere dagegen nie ausreichend konsequent gefasst worden. Um den Markt zu beflügeln, braucht es mehr Freiheit und größere Handlungsspielräume für Verbraucher, Prosumer, Unternehmer und weiterer Marktteilnehmer. Für leichten und sicheren Wettbewerb der Vielzahl von Akteuren, Marktrollen und Marktteilnehmer sind Zugangs- und Nutzungsregeln sowie effiziente Prozesse insbesondere an der Schnittstelle zwischen Markt und reguliertem Monopolbereichen zu standardisieren.

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