Zum Inhalt springen
energate messenger

Erste Gateway-Zertifizierung noch in diesem Jahr

energate berichtet über die bne-Kritik an den Plänen des BSI, die Zertifizierung von Smart Meter Gateways aufweichen zu wollen.

energate hat erfahren, dass das erste Zertifikat für eine Smart Meter Gateway am 20. Dezember im Bundeswirtschaftsministerium überreicht werden soll. Weitere sollen dann zeitnah zum Jahresbeginn 2019 folgen. Das Fachmagazin berichtet gleichzeitig über die Warnung des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft, bne, dass Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik, BSI, erwäge, die Zertifizierung für Smart Meter Gateways aufzuweichen. Das geht aus einem Entwurf einer neuen Anlage VII der Technischen Richtlinie TR-03109-1 hervor, den das BSI in die Verbändekonsultation gegeben hat. Dieser sieht vor, dass Smart-Meter-Gateways ein BSI-Zertifikat erhalten, auch wenn sie nur noch drei Tarifanwendungsfälle erfüllen. Bisher war vorgesehen, dass diese Geräte vier Tarifanwendungsfälle verpflichtend abdecken. Der zeitvariable Tarif soll nun auf „optional“ zurückgestuft werden. Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft e.V. (bne) kritisiert diesen Plan: „Das BSI will die erste Zertifizierung von Smart-Meter-Gateways um jeden Preis durchbringen und nimmt dafür teure digitale Blindgänger in Kauf, gegen die sich kein Kunde wehren kann. Würde dieser Plan Realität, könnten die ersten zertifizierten Geräte weniger leisten als ihre analogen Vorgänger. Es droht ein politisches und kommunikatives Desaster."

Der Artikel auf www.energate-messenger.de

Zur bne-Pressemitteilung "bne warnt vor Verwässern der Smart-Meter-Zertifizierung" vom 10.12.2018