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Stellungnahmen | Erneuerbare

bne-Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Strukturstärkungsgesetzes

Erhalt der Reviere als Energiestandorte – mit erneuerbaren Energien. Der Ausstieg aus der Kohleverstromung bietet die Chance, Strukturwandel und Klimaschutz in Einklang zu bringen. Jetzt muss der Weg frei gemacht werden, für eine zukunftsfähige Energieerzeugung.

Der vorgelegte Gesetzesentwurf ist ein Teil der seit Januar ausstehenden konkreten Maßnahmen zur Umsetzung des Abschlussberichtes der sogenannten Kohlekom-mission. Bedauerlicherweise wurde jedoch eine naheliegende ergänzende Lösung bisher übersehen: Die energiewirtschaftliche Weiternutzung der Braunkohlereviere. Denn in dem Maße, in dem Braunkohlekraftwerke stillgelegt werden, müssen erneuerbare Energien ausgebaut werden. Und dafür haben die Braunkohlereviere beste Voraussetzungen, handelt es sich doch um Kraftwerksstandorte mit großen Netzanschlüssen und viel Fläche. In Zeiten, in denen der Ausbau klimafreundlicher erneuerbarer Energien immer mehr von der Verfügbarkeit von Flächen abhängt, können und müssen die Braunkohlereviere Teil der Lösung werden. Der Bau neuer regenerativer Erzeugungsanlagen in den Revieren ist Garant für einen erfolgreichen Strukturwandel in den Kohleregionen.

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