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bne-Positionspapier: Bürokratie-Abbau für dezentrale Photovoltaik-Anlagen

Das Positionspapier zeigt derzeitige Hemmnisse und konkrete Maßnahmen für anzupassende Normen auf, welche der überbordenden Bürokratie für dezentrale PV-Anlagen und Letztverbraucher entgegenwirken.

Bürokratische Aufwände stellen ein wesentliches Hemmnis für die Errichtung einer PV-Anlage und komplementärer Energiewende-Technologien wie PV-Speicher, Wärmepumpen oder Wallboxen dar. So empfindet ein Großteil der Anlagenbetreiber die gesetzlichen Anforderungen und die damit verbundenen Bürokratie als zu hoch.  

Bürokratische Hemmnisse resultieren dabei aus einer mangelnden Kohärenz von gesetzlichen Vorschriften, fehlender Rechtssicherheit, mangelhafter Digitalisierung und Interoperabilität, fehlender Kompetenz der zuständigen Verteilnetzbetreiber sowie einem Wirrwarr an technischer Normung und intransparenter und marktverzerrender Arbeit der zuständigen Normungsgremien. 

Im Ergebnis werden potenzielle Käufer abgeschreckt und das Investitionsklima getrübt. Die knappen Ressourcen von Handwerk, Projektieren und Elektrofachkräften werden durch administrative Arbeiten gebunden. Die Inbetriebnahmen der Anlagen verzögern sich, Realisierungskosten steigen. 

Die administrativen Rahmenbedingungen für die Errichtung von dezentralen PV-Anlagen und komplementären Technologien müssen deshalb konsequent und umfassend vereinfacht werden. Der Ausbau der Photovoltaik ist Standard. Nun müssen endlich auch die damit verbundenen administrativen Prozesse vereinfacht und digitalisiert werden. Konkrete Lösungsvorschläge finden sich im bne-Positionspapier

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