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Kompass 1/2009: Weniger ist mehr – Energieeffizienz im Wettbewerb

Endenergieeffizienz ist politisch gewollt und aus energiewirtschaftlicher Sicht überaus sinnvoll: Darüber besteht in der Energiewirtschaft heute Konsens. Doch einem Weniger an Energieverbrauch sollte auch ein Weniger an gesetzlichen Vorgaben gegenüber stehen. Denn gerade für bne-Mitgliedsunternehmen ist das Geschäftsfeld der Energieeffizienz ein wettbewerbliches Feld auf dem sie sich profilieren und von Konkurrenten abheben können.

Der Kompass 01/2009 beschäftigt sich mit der Thematik unter verschiedenen Blickwinkeln. Zunächst wird ein umfassender Überblick über die europäischen Vorgaben geschaffen (Seite 5 bis 7), Effizienzprodukte neuer Anbieter werden vorgestellt und deren Forderungen an Politik und Regulierer genannt (Seite 8 bis 11).

Auch das Feld der Primärenergieeffizienz – ein Thema, das viel zu selten im Rampenlicht steht – wird in unserer Verbandspublikation ausführlich beleuchtet. Sei es im Artikel des bne-Vorstandsvorsitzenden Dr. Hans-Martin Huber Ditzel (Seiten 12 und 13) oder im Gastartikel von Michael Machnig, Staatssekretär im Bundesumweltministerium (Seiten 14 und 15): Beide Autoren argumentieren aus unterschiedlichen Perspektiven und sind sich dennoch einig: Neue, effizientere Kohlekraftwerke sind auch im Zeitalter Erneuerbarer Energien unabdingbar.

In der bne-perspektive stellen sich das Umweltbundesamt und die Deutsche Energie-Agentur den Fragen des bne und kommen überein: Das Thema Energieeffizienz hat für alle energiewirtschaftlichen Bereiche Relevanz. Wird im Primär- und Endenergiebereich Effizienz gesteigert, können Netze entlastet und CO2 gespart werden (Seite 16 und 17).

Viel Spaß beim Lesen!