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bne-Statement zum Konzeptpapier einer Strompreisbremse

Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (bne), zu Vorschlägen des BMWK, wie Zufallsgewinne der Kraftwerksbetreiber am Strommarkt abgeschöpft werden könnten:

Berlin, 19. Oktober 2022: „Angesichts der Energiekrise wird das Abschöpfen von Zufallsgewinnen die Verbraucher entlasten. Die Eingriffe müssen aber eng befristet bleiben und verhältnismäßig sein. Der Strommarkt darf nicht dauerhaft eingegrenzt werden. Es ist daher richtig, dass die Merit Order unangetastet bleibt.  

Die vorgeschlagene Einführung einer rückwirkenden Abschöpfung wäre ein klarer Bruch mit dem Prinzip der Investitions- und Planungssicherheit. Die Eingriffe dürfen dringend erforderliche Investitionen in Erneuerbare Energien nicht gefährden. 

Mehr denn je brauchen wir jetzt eine Investitionsoffensive in Erneuerbare Energien; das heißt wir brauchen einen Abbau von Hemmnissen. Denn nur mehr Strom aus Erneuerbaren Energien führt über den Merit-Order-Effekt zu niedrigeren Preisen am Strommarkt.“

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