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bne-Positionspapier zur Weiterentwicklung des atmenden Deckels

Der atmende Deckel wurde in das EEG eingebaut, um den Ausbau der Photovoltaik zu steuern und ein Ausufern der Kosten zu verhindern. Er wurde im Laufe der Zeit immer weiterentwickelt und an die Erfahrungen angepasst.

Bei der Weiterentwicklung des atmenden Deckels sollte berücksichtigt werden, dass die Kosten inzwischen sehr deutlich gesunken sind, dass aber zeitgleich die klima- und energiepolitischen Ziele immer weiter angepasst wurden und voraussichtlich auch weiterhin angepasst werden. Auch ist im Kontext der Sektorenkopplung, des erwartbaren Ausbaus der Elektromobilität, der Wärmepumpen sowie der jüngst beschlossenen nationalen Wasserstoffstrategie ist trotz aller angestrebten Effizienzerfolge mit einem deutlichen Anstieg des Stromverbrauchs zu rechnen.
Der bne ist daher in eigenen Abschätzungen zu dem Ergebnis gekommen, dass wir langfristig in Deutschland eine installierte Leistung in Höhe von 1000 GW Photovoltaik benötigen werden, um den Energiebedarf sektorengreifend mit erneuerbaren Energien abdecken zu können. Hiervon sind aktuell gerade 5 Prozent umgesetzt. Der Ausbau der immer günstiger werdenden Photovoltaik muss daher stark beschleunigt werden. Auch der Korridor für den atmenden Deckel muss deutlich ausgeweitet werden, damit der atmende Deckel hier nicht unnötig bremsend wirkt.

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