7.7.2017

GasNZV: „Zusammenlegung der Gasmarktgebiete spart Kosten“

Zur vom Bundesrat verabschiedeten geänderten Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV) erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):

„Als bne haben wir uns schon lange für die Zusammenlegung der Gasmarktgebiete ausgesprochen und dies etwa im Verfahren zur Änderung der GasNZV deutlich gemacht. Wir begrüßen daher das Votum des Bundesrates ausdrücklich. In einem vereinten Gasmarktgebiet steigt sowohl das Handelsvolumen als auch die Liquidität. Händler und Lieferanten müssen nicht mehr parallel zwei Portfolien betreuen, was die Prozesse vereinfacht. Wir gehen davon aus, dass sich mit der Zusammenlegung Kosten sparen lassen, etwa über die bundesweite Regelenergiebeschaffung anstelle der bisher marktgebietsbezogenen. Auch für die derzeit laufende Umstellung von L- auf H-Gas sind Vorteile zu erwarten, weil Marktgebietsüberlappungen wegfallen und Planungsbeschränkungen durch die bisherigen Marktgebietsgrenzen verschwinden. Die Vorteile eines gemeinsamen Marktgebietes sollten aber möglichst rasch wirksam werden und nicht erst 2022. Aus unserer Sicht kann eine Zusammenlegung bereits bis zum 1. April 2020 erfolgen.“

Die Stellungnahme des bne zur geänderten GasNZV finden Sie hier.