2.2.2017

bne-Stellungnahme zum Gebäudeenergiegesetz

Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne) begrüßt den vorgelegten Gesetzentwurf als ersten Schritt in Richtung Sektorkopplung. Ohne Fortschritte im Gebäudesektor wird es nicht gelingen, die Klimaziele zu erreichen. Dafür ist es entscheidend, dass saubere Wärmelösungen auf Basis von Strom aus erneuerbaren Energien eine Chance bekommen. Das derzeitige Abgaben- und Umlagesystem, das Strom einseitig belastet, ist hier ein großes Hindernis.

Die Wettbewerbsnachteile für erneuerbaren Strom im Wärmemarkt müssen daher dringend beseitigt werden; in diese Richtung gehen auch die Vorschläge im Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung. Der bne hat dazu mit seinem Konzept zur Ausweitung der EEG-Umlage auf den fossilen Wärmeenergieverbrauch bereits ein Vorschlag gemacht. Um mehr Strom aus erneuerbaren Energien in den Wärmemarkt zu bringen, müssen die Regelungen des Gebäudeener-giegesetzes für Grünstrom stärker geöffnet werden, unnötige Beschränkungen beseitigt, mit leicht nachvollziehbaren Lenkungsgrößen ausgestaltet und mit ei-nem einfachen Fördersystem hinterlegt werden. Dieses muss konsequent und konsistent auf die Förderung von CO2 senkenden Maßnahmen und klimaneutralen Wärmelösungen ausgerichtet sein.

Anhang

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