11.12.2017

Nachkonsultation zur Festlegung des generellen sektoralen Produktivitätsfaktors (Xgen)

Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne) begrüßt grundsätzlich die Vorgehensweise der Bundesnetzagentur bei der Ermittlung des generellen Produktivitätsfaktors. In Ergänzung zu unserer Stellungnahme vom 6. November 2017 möchten wir in dieser Stellungnahme auf die am 24. November veröffentlichte Nachkonsultation eingehen. Von diesen Änderungen ist insbesondere positiv hervorzuheben, dass das Basisjahr 2006 nun in die Wahl des Stützintervalls mitaufgenommen wurde. Eine Auslassung hätte das Ergebnis zu Lasten der Verbraucher verzerrt, die letztendlich die Kosten der Netze über die Netzentgelte tragen müssen.

Allerdings weicht die Bundesnetzagentur in dem zur Nachkonsultation gestellten Papier bei einem anderen Punkt ohne Not von ihrem ursprünglichen Konsultationsentwurf ab und schlägt mit 0,49 Prozent einen deutlich niedrigeren Wert vor, der als genereller sektoraler Produktivitätsfaktor (Xgen) für die Gasnetzbetreiber in der dritten Regulierungsperiode anzuwenden ist. Der bne fordert die Regulierungsbehörde auf, ihren Festlegungsentwurf nachzubessern und mindestens den Mittelwert der Ergebnisse aus beiden Methoden in Höhe von 0,71 Prozent als Xgen festzulegen.

Anhang